Ob im Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse – einen Kräutergarten anlegen ist ein echtes Highlight für alle, die gern frisch kochen. Petersilie, Basilikum, Thymian oder Minze bringen nicht nur Aroma in Deine Gerichte, sondern duften herrlich und sind eine Wohltat für Bienen und Schmetterlinge. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du Deinen Kräutergarten planst, anlegst und pflegst, damit er Dich lange mit frischen Kräutern versorgt.
Warum ein eigener Kräutergarten so praktisch ist
Mit einem Kräutergarten hast Du Deine Lieblingskräuter immer griffbereit – ohne Plastikverpackung und lange Transportwege. Du sparst Geld, genießt volle Frische und weißt genau, was Du anbaust. Außerdem sind Kräuter pflegeleicht und auch für Gartenneulinge bestens geeignet.
Der richtige Standort zum Kräutergarten anlegen
Die meisten Kräuter lieben Sonne! Ein heller Platz mit mindestens 4-6 Stunden Sonnenlicht pro Tag ist ideal. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Salbei und Lavendel bevorzugen einen trockenen, durchlässigen Boden. Petersilie, Schnittlauch und Minze fühlen sich auch im Halbschatten wohl.
Hochbeet oder Topf? Deine Möglichkeiten zum Kräutergarten anlegen
Du kannst Deinen Kräutergarten flexibel gestalten:
- Kräuterbeet im Garten: Ideal, wenn Du genug Platz hast. Mische mediterrane Kräuter mit heimischen Sorten für Vielfalt.
- Hochbeet: Rückenschonend und praktisch – perfekt, um verschiedene Kräuter übersichtlich zu pflegen.
- Kräutertöpfe: Die platzsparende Lösung für Balkon und Terrasse. Nutze Tontöpfe mit Abzugslöchern, um Staunässe zu vermeiden.

Welche Kräuter passen zusammen?
Nicht alle Kräuter verstehen sich gut! Mediterrane Arten wie Rosmarin, Thymian und Oregano mögen es eher trocken, während Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch mehr Feuchtigkeit brauchen. Pflanze sie deshalb besser getrennt oder in eigene Töpfe.
Tipps zur Bodenvorbereitung und Aussaat
Der Boden sollte locker, nährstoffreich und durchlässig sein. Kräuter im Beet kannst Du mit Sand oder feinem Kies mischen, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Achte bei der Aussaat darauf, die Samen nicht zu tief zu setzen – viele Kräuter sind Lichtkeimer!
Kräuter pflegen: So bleiben sie aromatisch
Gießen solltest Du lieber sparsam – zu viel Wasser lässt die Wurzeln faulen. Entferne regelmäßig welke Blätter und ernte am besten morgens, wenn die ätherischen Öle besonders intensiv sind. Viele Kräuter wie Basilikum verzweigen sich besser, wenn Du regelmäßig die Spitzen kappst.
Kräuter trocknen & konservieren
Zu viel geerntet? Kein Problem! Kräuter lassen sich wunderbar trocknen oder einfrieren. Hänge sie kopfüber an einem luftigen, schattigen Ort auf oder hacke sie klein und friere sie portionsweise ein.
Bienenfreundlichen Kräutergarten anlegen
Blühende Kräuter sind ein Paradies für Insekten. Lass Schnittlauch blühen, pflanze Lavendel oder Thymian – so tust Du etwas für die Artenvielfalt. Vermeide chemische Spritzmittel, um Bienen und Schmetterlinge nicht zu gefährden.
Kräutergarten im Winter
Einige Kräuter wie Rosmarin oder Thymian sind winterhart. Andere wie Basilikum solltest Du vor dem ersten Frost ins Haus holen. Auf der Fensterbank fühlen sie sich bei Licht und Wärme wohl.

Mehr Inspiration gefällig?
Du willst Deinen Kräutergarten noch schöner machen? In unserem Garten-Blog findest Du viele kreative Ideen. Unsere Services helfen Dir, Deinen Garten nachhaltig und professionell zu gestalten. Und auf Pinterest findest Du unzählige DIY-Ideen für Kräuterspiralen, Balkonkästen und mehr!
Fazit
Ein Kräutergarten ist eine Bereicherung für Deinen Alltag: frisch, aromatisch, nachhaltig. Ob im Beet, Hochbeet oder Topf – schon mit wenig Aufwand kannst Du Basilikum, Thymian & Co. selbst ziehen. Viel Spaß beim Pflanzen und Genießen!